Kollagenose
Allgemein
Kollagenosen zeichnen sich durch Veränderungen des Bindegewebes aus, wobei sowohl entzündliche Veränderungen als auch strukturelle Veränderungen des Bindegewebes vorliegen können. Kollagenosen zählen zu den Autoimmunerkrankungen und unterteilen sich in mehrere Formen: Lupus erythematodes, Sklerodermie, Sjögren-Syndrom und Myositis.
Symptome
Hautrötungen, Haarausfall, offene Stellen der Mundschleimhaut, Muskelschmerzen, Hautverdickungen oder kalte Hände (Raynaud-Syndrom) können ebenso wie trockene Augen bzw. Mund Symptome der Kollagenose sein. Sind auch die inneren Organe durch die Veränderungen des Bindegewebes beteiligt, kann es zur Fehlfunktion des betroffenen Organs kommen.
Diagnostik
Zusätzlich zur ausführlichen Patientengeschichte und körperlichen Untersuchung können Labor- und bildgebende Untersuchungen wie die Kapillaroskopie oder Ultraschall (Sonographie) notwendig sein. Unter anderem anhand von speziellen Laboruntersuchungen können Aussagen zur Prognose gemacht werden.
Therapie
Die Kollagenose-Therapie richtet sich weniger nach dem Namen der Erkrankung, sondern vielmehr nach den Symptomen bzw. der Art und Umfang der entzündlichen Veränderung der betroffenen Organen. Heutzutage besteht die Möglichkeit jedem Patienten eine individuelle Kollagenose-Therapie entsprechend der Schwere und des Ausmaßes seiner Erkrankung empfehlen zu können. Die bisherigen Kollagenose-Therapien führen zu einem Rückgang der Entzündung, führen aber nicht zu einer Heilung.